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Betriebshaftpflichtversicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung gehört in das Versicherungsportfolio eines jeden Unternehmens, Selbstständigen oder Freiberuflers. Auf kurz oder lang sind Schäden unvermeidlich und ohne ausreichenden Versicherungsschutz ist jeder Gewerbetreibende gesetzlich dazu verpflichtet für von ihm verursachte Schäden aufzukommen. Die Betriebshaftpflicht deckt sowohl Personen- und Sach- als auch Vermögensfolgeschäden umfassend ab. Mithilfe von Gewerbeversicherung24 lässt sich jedes Unternehmen und jeder Betrieb einfach, schnell und transparent gegen Haftpflichtschäden absichern.

 


 

Inhaltsverzeichnis

 

Was ist eine Betriebshaftpflichtversicherung?

 

Wer braucht eine Betriebshaftpflichtversicherung?

 

Was ist in der Betriebshaftpflichtversicherung versichert?

 

Wer ist in der Betriebshaftpflichtversicherung versichert?

 

Wo liegt der Unterschied zwischen Betriebs- Berufs-, und Vermögensschadenhaftpflicht?

 

Was wird in der Betriebshaftpflichtversicherung benötigt?

 

Welche Versicherungssumme wird in der Betriebshaftpflichtversicherung empfohlen?

 

Wie viel kostet eine Betriebshaftpflichtversicherung?

 

Welche branchenspezifischen Leistungen gibt es in der Betriebshaftpflichtversicherung?

 

 


 

Was ist eine Betriebshaftpflichtversicherung?

Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt Schäden die Dritten, also betriebsfremden Personen zugefügt werden. Die Schadensersatzansprüche, die durch die betriebliche Tätigkeit, gelieferte Produkte oder Dienstleistungen enstehen, können die liquiden Mittel des Unternehmens schnell übersteigen. Die Betriebshaftpflichtversicherung, schützt Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler gegen Personen-, Sach- und Vermögensfolgeschäden. Da Gewerbetreibende gesetzlich zur Erbringung eines Schadensersatzes verpflichtet sind (§ 823 Abs. 1 BGB) und dies schnell die Existenz des Selbstständigen bedrohen kann, ist diese Versicherung fast schon obligatorisch für jeden.


 

Wer braucht eine Betriebshaftpflichtversicherung?

Gesetzlich ist jeder Gewerbetreibende dazu verpflichtet, verursachte Schäden zu ersetzen – und zwar ohne finanzielle Obergrenze. Das macht die Betriebshaftpflichtversicherung zum grundlegenden Schutz für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler jeglicher Art.


 

Was ist in der Betriebshaftpflichtversicherung versichert?

Gewerbetätigkeit rund um die eigenen oder gemieteten Betriebsstätten, die betriebliche Tätigkeit an sich, sowie Produkte und Dienstleistungen können verschiedene Arten von Schäden verursachen. Die Betriebshaftpflichtversicherung schützt gegen Schadensersatzforderungen aus Personen-, Sach-, Vermögens- und Umweltschäden. Die Betriebshaftpflichtversicherung fungiert hierbei zudem als passiver Rechtsschutz, denn sie schützt nicht nur vor eventuellen Schadensersatzansprüchen, sondern prüft auch, ob diese berechtigt sind und kommt für eventuelle Verfahrenskosten die bei der Abwehr von unberechtigten Ansprüchen entstehen auf.


 

Wer ist in der Betriebshaftpflichtversicherung versichert?

Grundsätzlich ist jede Person, die für das Unternehmen oder im Auftrag des versicherten Unternehmens handelt, durch die Betriebshaftpflichtversicherung abgesichert. Ausschlaggebende Faktoren sind, dass der Unternehmenssitz sich in Deutschland befindet und dass die Person Arbeiten erledigt, welche der Geschäftstätigkeit des Gewerbes dienen. Hierbei ist die Arbeitszeit oder die Art des Arbeitsverhältnisses zunächst unwichtig.

Der Versicherungsschutz ist nicht räumlich begrenzt: ganz gleich, ob auf dem eigenen Betriebsgelände, im öffentlichen Raum oder bei Kunden – der Versicherungsschutz greift an all jenen Orten.

Standardmäßig greift die Versicherung allerdings nur EU-weit. Viele Versicherungen haben in ihren Haftpflichttarifen jedoch auch einen Schutz von Aktivitäten in nicht-EU-Staaten inkludiert. Unser Tarifvergleich hilft dabei, den benötigten Schutz zu berücksichtigen.


 

Wo liegt der Unterschied zwischen Betriebs-, Berufs- und Vermögensschadenhaftpflicht?

Im Bereich der gewerblichen Haftpflichtversicherungen gibt es neben verschiedenen Sonderformen,drei zentrale Versicherungen:

Alle zielen darauf ab, die Haftungs- und Schadensersatzansprüche von Dritten gegenüber dem Unternehmen abzudecken, welche vom Inhaber selbst oder einem Mitarbeiter verursacht wurden. Je nach Situation und Tätigkeit sind unterschiedliche Versicherungen zu empfehlen.

Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt:

  • Personen-,
  • Sach-,
  • Umwelt- und
  • unechte Vermögensschäden

 

  • Außerdem ist der gesamte Betrieb/die Praxis/die Kanzlei/das Büro und
  • das gesamte Personal durch die Versicherung abgedeckt.

 

Die Betriebshaftpflicht bildet also die Basis für jede Absicherung gegen die Schadensersatzverpflichtungen, die gegenüber Dritten entstehen. Die Prämie richtet sich nach der Risikosituation und ist, z.B. für reine Bürobetriebe oft schon für unter 70 € im Jahr zu bekommen.

Die Berufshaftpflichtversicherung hingegen ist vor allem für sogenannte „verkammerte  Berufe“ vorgesehen. Sie umfasst in der Regel alle Schadensarten der Betriebshaftpflicht und bietet in den meisten Tarifen ebenfalls eine Absicherung gegen echte Vermögensschäden

  • Sie wird häufig gewählt, wenn eine Versicherungspflicht für Vermögensschäden besteht.
  • Hier können sich z.B. Ärzte,
  • Ingenieure oder
  • Architekten gegen Ansprüche die sich aus oder bei der Durchführung Ihrer Tätigkeit ergeben absichern.

Die Vermögensschadenhaftpflicht bietet ausschließlich Schutz gegen Vermögensschäden.

  • Sie dient oft als Zusatzbaustein für die Betriebshaftpflichtversicherung.
  • Zusammen bieten beide Versicherungen umfassenden Schutz für alle mit eigenen
  • Räumlichkeiten,
  • Mitarbeitern,
  • Kundenkontakt und
  • sog. „echten“ Vermögensschäden, die z.B. aus der Beratung von Kunden entstehen.

Rufen Sie uns gerne unter der oben genannten Nummer an und wir klären jegliche offenen Fragen zu unseren Versicherungsprodukten mit Ihnen persönlich.


 

Was wird in der Betriebshaftpflichtversicherung benötigt?

Je nach Branche können die Benötigten Deckungsbestandteile stark varieren. Die wichtigsten Inhalte der Betriebshaftpflichtversicherung sind:

 

  • Wer fremde Schlüssel z.B. für gemietete Geschäftsräume besitzt, muss auf den Deckungsbestandteil „Schlüsselverlust“ achten. Werden Schlüssel gestohlen, können die Kosten für das Austauschen von Schlössern und einer Schließanlage schnelle sechsstellige Beträge erreichen. Außerdem muss beachtet werden, ob Zugangschips oder -karten genutzt werden. Allgemein gilt: Je größer das Gebäude, desto höher Kann ein Schlüsselschaden ausfallen.

 

  • Der Geltungsbereich der Betriebshaftpflichtversicherung ist in der Regel Deutschland und das europäische Ausland. Das bedeutet, dass Schäden die bei der Durchführung der betrieblichen Tätigkeit innerhalb der EU entstehen, grundsätzlich mitversichert sind. Soll der Geltungsbereich erweitert werden, kann dies oft gegen Mehrbeitrag eingeschlossen werden. Mit besonderer Vorsicht ist beim Geltungsbereich USA und Kanada zu walten. Durch die besondere Rechtssprechung in diesen Ländern muss umbedingt ein geeigneter Versicherer gefunden werden. Unser Tarifvergleich hilft hier bei der richtigen Auswahl.

 

  • Die Produkthaftpflichtversicherung deckt Schäden die durch in den Verkehr gebrachte Produkte entstehen. Sie ist daher unerlässlich für Einzelhandels- und Großhandelsbetriebe, aber auch Handwerksbetriebe die Produkte weiterverkaufen müssen auf diesen Produktbaustein achten. 

 

  • Die erweiterte Produkthaftpflichtversicherung deckt Schäden die aus der Weiterverarbeitung von Produkten entstehen können, insbesondere Vermögensschäden sind abgedeckt. Wer also Rohstoffe oder Zwischenprodukte die vermischt, vermengt oder weiterverabreitet werden, muss sich unbedingt gegen die potenziellen Vermögensschäden absichern. Die erweiterte Produkthaftpflichtversicherung ist unerlässlich für herstellende Betriebe, Handwerksbetriebe und Händler die Produkte unter eigenem Namen, also mit eigenem Label vertreiben. Achtung: Wer Waren von außerhalb der EU in die europäische Union importiert, gilt also sogenannter „Quasihersteller“ und muss sich daher ebenso mit einer erweiterten Produkthaftpflichtversicherung gegen finanzielle Ansprüche Dritter absichern.

 

Welche Versicherungssumme wird in der Betriebshaftpflichtversicherung empfohlen?

Unsere Experten empfehlen mindestens eine Versicherungssumme von 3.000.000 € im Jahr. Wer spezielle Risiken wie das erweiterte Produkthaftungsrisiko, die Gefahr von Serienschäden oder Produktrückrufkosten abdecken möchte, sollte eine höhere Versicherungssumme wählen. Die Deckungssumme sollte außerdem mindestens 2-fach maximiert sein, sodass die Summe insgesamt zwei mal für alle Schadenfälle innerhalb eines Jahres zur Verfügung steht.


 

Wie viel Kostet eine Betriebshaftpflichtverischerung?

Die Kosten einer Betriebshaftpflichtversicherung variieren stark von Versicherer zu Versicherer. Zusätzlich spielen jedoch auch die folgenden Tarifbausteine eine kostenbestimmende Rolle:

  • Versicherungssumme (Deckungssumme): Die Versicherungssumme ist der Betrag, der pro Schadensfall maximal vom Versicherer ausgezahlt wird. Die Versicherungssumme deckt Kosten, entstanden durch Personen- und Sachschäden ab und steht in der Regel pauschal einmal pro Schadenfall zur Verfügung, die Maximierung sollte aber mindestens 2-fach p.a. festgelegt werden. Je höher diese Summe, desto höher der Versicherungsbeitrag.
  • Selbstbeteiligung: Mit der Selbstbeteiligung legt der Versicherungsnehmer den von ihm selbst übernommenen Anteil im Falle eines Schadens fest. Obwohl eine Selbstbeteiligung nicht zwingend notwendig ist, wirkt sich diese mindernd auf den Versicherungsbeitrag aus.
  • Versicherungsumfang: Auch beim Leistungsumfang gibt es von Versicherer zu Versicherer Unterschiede. In der Regel bieten die Versicherer einen ähnlichen Leistungsumfang an, den der Versicherungsnehmer dann noch weiter ergänzen kann. Je nach gewünschtem Leistungsumfang, kann sich der Versicherungsbeitrag ändern.
  • Unternehmenszahlen: Der Beitrag zur Betriebshaftpflichtversicherung bemisst sich zudem an weiteren Kennzahlen des Unternehmens, wie dem Jahresumsatz, der Mitarbeiterzahl sowie der Höhe der Lohn- und Gehaltskosten. Darüber hinaus können sich eventuelle Vorschäden ebenfalls auf die Höhe des Beitrags auswirken.
  • Laufzeit: Auch die Vertragslaufzeit beeinflusst die Tarifwahl. Üblicherweise beträgt die Laufzeit zwischen ein und drei Jahre, wobei die Versicherungsprämie mit zunehmender Länge des Vertrages sinkt.

 

Welche branchenspezifischen Leistungen gibt es?

Gastronomie

  • Abgabe von Speisen und Getränken
  • Hoteleigene Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • Durchführung von Veranstaltungen in den eigenen Räumlichkeiten
  • Übergebene und eingestellte Sachen von Gästen
  • Bereitstellung von Internetzugängen für Gäste

Handel

  • Auslieferung von Waren
  • Subunternehmer
  • Produkthaftpflicht
  • Erweiterte Produkthaftpflicht
  • Schäden beim Be- oder Entladen
  • Schäden an gemieteten Arbeitsgeräten

 

 Baugewerbe

  • Vorsorgeversicherung / berufstypische Nebentätigkeiten
  • Vermietung und Verleih von Gerüsten
  • Nachbesserungsbegleitschäden
  • Tätigkeitsschäden an Erdleitungen

Handwerk

  • Tätigkeitsschäden
  • Nachhaftung bei vollständiger Geschäftsaufgabe
  • Mietsachschäden an Arbeitsmaschinen und -geräten
  • Nachbesserungsbegleitschäden
  • Subunternehmer
  • Asbestschäden

 

 Landwirtschaft

  • Halten, Hüten und Verwenden von Nutz- und Zugtieren
  • Verkauf eigener und fremder landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Hofladen und auf Märkten
  • Beherbergung von Feriengästen, Schankwirtschaft (gelegentlich)
  • Futtermittelerzeugung

 

 

KFZ Handel-und Handwerk

  • Schäden an Fahrzeugen und Fahrzeugteilen
  • Schäden durch Bearbeitung fremder Sachen
  • Schäden an gemieteten und gepachteten Sachen
  • Umwelt-Haftpflichtversicherung
  • Schäden an gemieteten und gepachteten Sachen
  • „Rote Kennzeichen“

 

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