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Cyberversicherung:

Einfach, schnell & transparent vergleichen.

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Was ist eine Cyberversicherung?

Ihr Schutz bei Hacker-Angriffen

Besonders im Zeitalter der Digitalisierung sollten Sie Cyberkriminalität als Schadensrisiko nicht unterschätzen. Nicht nur bei reinen Online-Unternehmen kann es zu einem Hacker-Angriff kommen, welcher hohe Kosten verursacht und den gesamten Betrieb lahmlegt. Eine Cyberversicherung übernimmt Schadenskosten aus Haftungs- und Eigenschäden durch Cyberkriminalität und bietet Ihnen präventive Hilfsmaßnahmen an.

Gewerbeversicherung.de bietet Ihnen im Folgenden eine Übersicht mit allen wichtigen Informationen rund um die Cyberversicherung und was es bei der Auswahl des Tarifes zu beachten gilt. Mit unserem kostenlosen Vergleichsrechner können Sie zudem alle infrage kommenden Versicherer einfach, schnell und transparent miteinander zu vergleichen und den gewünschten Tarif direkt und unkompliziert online abschließen.

Unterschied zwischen Cyberversicherung & IT-Haftpflichtversicherung

Obwohl die Begriffe „Cyberversicherung“ und „IT-Haftpflichtversicherung“ zunächst nach verschiedenen Bezeichnungen für dieselbe Leistung klingen, handelt es sich hierbei um zwei sehr unterschiedliche Versicherungen. Beide Versicherungen decken Schäden im Bereich IT-Systeme, die abgedeckten Schadensrisiken unterscheiden sich jedoch stark voneinander.

Beschädigung/Diebstahl von Eigentum eines Dritten

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Cyberversicherung

IT-Haftpflichtversicherung

Verletzung eines Dritten

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Cyberversicherung

IT-Haftpflichtversicherung

Vermögensschaden aufgrund von bspw. Fehlberatung

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Cyberversicherung

IT-Haftpflichtversicherung

Schäden am Betriebseigentum verursacht durch Viren, Trojanern, Cybererpressung, etc.

Cyberversicherung

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IT-Haftpflichtversicherung

Schäden an Dritten infolge von Angriffen oder Verbreitung von Schadsoftware oder Cybererpressung

Cyberversicherung

IT-Haftpflichtversicherung

Schadensart versichert
Schadensart teilweise versichert
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Schadensart nicht versichert

Die IT-Haftpflichtversicherung kommt hauptsächlich für Personen- oder Sachschäden auf, welche durch die IT-bezogene Tätigkeit eines Unternehmens verursacht wurden. Ebenfalls abgedeckt von der IT-Haftpflichtversicherung sind reine Vermögensschäden, die beispielsweise durch fehlerhafte Beratung oder durch defekte Software entstehen können.

Die Cyberversicherung deckt im Gegensatz zu einer IT-Haftpflichtversicherung auch von außen verursachte Eigen- und Haftungsschäden ab. Verursacht etwa ein Hacker-Angriff einen Schaden für Ihr Unternehmen oder Ihre Kunden und Geschäftspartner, übernimmt die Cyberversicherung die anfallenden Kosten.

Auch, wenn beide Versicherungen grundsätzlich unterschiedliche Risiken abdecken, überschneiden sich die Versicherungsleistungen teilweise. Beispielsweise wird die Übertragung von Viren sowohl von der IT-Haftpflichtversicherung als auch der Cyberversicherung abgedeckt.

Wer benötigt eine Cyberversicherung?

Bäckerei, Maschinenbauunternehmen, Handwerker: Von einem Cyberangriff kann potenziell jedes Unternehmen betroffen sein. Eine Cyberversicherung ist daher für alle Unternehmen relevant, die mit digitalen Daten und Prozessen arbeiten – unabhängig von Größe und Branche.

Abhängig von der Branche Ihres Betriebs kann Ihr Unternehmen Cyberrisiken ausgesetzt sein. Beispiele dafür sind:

 

  • Hackerangriff auf sensible Gesundheitsdaten
  • Reputationsverlust infolge eines Cyberschadens
  • Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
  • Ausfall vernetzter IT-Systeme infolge eines Cyberschadens
  • Diebstahl von Kreditkarteninformationen
  • Unberechtigter Zugriff auf Daten, die unter die Schweigepflicht fallen
  • Virenbefall elektronischer Urkundenarchive
  • Lahmlegung von Online-Shops durch Schadsoftware

 

Von Betrieben, die lediglich auf digitale Datenbanken angewiesen sind, bis hin zu reinen Online-Unternehmen: Der Abschluss einer solchen Versicherung lohnt sich für mehr Betriebsarten als weitläufig vermutet.

Welche Risiken deckt die Cyberversicherung ab?

Die Cyberversicherung deckt finanzielle Schäden ab, welche durch Cyberkriminalität verursacht werden. Dabei kann es sich sowohl um Eigenschäden als auch um Haftpflichtschäden handeln. Viele Versicherer decken dabei nicht nur die finanziellen Folgen eines Cyberschadens, sondern bieten Ihnen auch Unterstützung im Schadensfall und kommen für präventive Maßnahmen auf.

Die Leistungen unterscheiden sich je nach Anbieter und können mit unserem Vergleichsrechner miteinander verglichen werden.

Abhängig vom gewählten Versicherer und Tarif, sichert die Cyberversicherung in der Regel folgende Risiken ab:

Cyber-Ertragsausfall

Die Absicherung von Cyber-Ertragsausfällen ist vergleichbar mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung. Wird Ihr IT-System beispielsweise durch VirenTrojaner oder andere Schadsoftware so schwerwiegend geschädigt, dass der Betrieb temporär eingestellt werden muss, übernimmt die Versicherung die anfallenden Kosten.

Datenwiederherstellungskosten

Werden wichtige Daten durch einen Hackerangriff oder andere Schadsoftware gelöscht, führt dies häufig zu hohen Kosten für die Datenwiederherstellung. Wird die Wiederherstellung Ihrer Daten durch die von Ihnen ausgewählte Police abdeckt, übernimmt die Versicherung die hierbei anfallenden Kosten.

Mitversicherung von ungezielten Angriffen

Oftmals sind Cyberangriffe nicht direkt gegen Ihr Unternehmen selbst gerichtet, sondern betreffen dieses lediglich zufällig. In den meisten Cyberversicherungspolicen, jedoch nicht in allen, sind solche ungezielten Angriffe bereits in den Versicherungsschutz eingeschlossen.

Cyber-Kreditkartenschaden

Auch Bezahlsysteme wie Kreditkarten sind vor Cyberschäden nicht sicher. Gehen Kreditkartendaten verloren, werden Kreditkartenprogramme beschädigt oder wird gegen Kreditkartenverarbeitungsvereinbarungen oder gegen andere Vereinbarungen im Zusammenhang mit Bezahlsystemen verstoßen, kommen in der Regel hohe Kosten auf Sie zu. Diese Kosten übernimmt die Cyber-Kreditkartenschaden abdeckende Versicherung.

Schaden durch Bedienungsfehler von Mitarbeitern

Verschiedenste IT-Systeme vereinfachen Ihren unternehmerischen Betriebsalltag mittlerweile enorm, bergen jedoch auch viele Risiken. Bereits kleine Fehler in der Bedienung durch die Mitarbeiter Ihres Unternehmens können schwerwiegende Folgen haben – sowohl für das finanzielle Wohl des Unternehmens als auch für den Betriebsablauf. Sind Bedienungsfehler durch Mitarbeiter in Ihrem Tarif eingeschlossen, kommt der Versicherer für die daraus resultierenden Kosten auf.

Schadensersatzansprüche aufgrund von Persönlichkeitsverletzung nach einem Hackerangriff

Greift ein Hacker unberechtigt auf die Daten Ihres Unternehmens zu, können Sie einen Datenmissbrauch nicht ausschließen. Kommt es zu einem Datenmissbrauch, werden häufig auch die Persönlichkeitsrechte Dritter verletzt. Dabei kann es von der Verletzung des Namensrechtes bis hin zur Missachtung des Rechtes am eigenen Bild kommen. Je nach Police werden die entstehenden Kosten vom Versicherer übernommen.

Schadensersatzansprüche aufgrund der Weiterverbreitung von Computerviren an Dritte

Computerviren stellen nicht nur eine Bedrohung für private Computer dar, sondern auch für betrieblich genutzte Rechner. Vor allem, wenn Viren durch Ihren Unternehmensrechner an Dritte weitergeleitet werden, können für Sie hohe Kosten anfallen. Sind Ersatzansprüche derartiger Schäden durch Ihre Cyberversicherung abgedeckt, kommt der Versicherer für die Kosten hieraus auf.

Schadensersatzansprüche aufgrund eines Verstoßes gegen Geheimhaltungspflichten

Viele Berufe und Branchen, wie Ärzte oder Steuerberater, sind zur Geheimhaltung sensibler Informationen verpflichtet. Werden diese Daten durch Viren oder Hackerangriffe entwendet und möglicherweise veröffentlicht, kommt es unwillentlich zu einem Verstoß dieser Geheimhaltungspflicht. Einige Cyberpolicen decken Schadensansprüche nach Verstößen gegen die Geheimhaltungspflichten ab.

Schadensersatzansprüche aufgrund eines Verstoßes gegen gesetzliche/vertragliche Datenschutzbestimmungen

Wird Ihr Unternehmen durch einen Hacker, Trojaner, Virus oder andere schadhafte Software geschädigt, kann es zu unwillentlichen Verstößen gegen gesetzliche oder vertragliche Datenschutzbestimmungen und/oder -verpflichtungen kommen. Obwohl Sie den Verstoß nicht willentlich begangen haben, müssen Sie dennoch die Kosten für den Schaden tragen. Einige Tarife übernehmen Schäden dieser Art.

Beauftragung externer Computer-Forensik-Analysten

Wenn es zu einem Schaden durch Cyber-Kriminelle gekommen ist, ist es wichtig, die Verantwortlichen zu finden. Wie auch bei anderen Verbrechen müssen dazu zunächst Spuren gesammelt werden. Bei Cyber-Verbrechen wird diese Aufgabe von Computer-Forensik Analysten übernommen. Einige Cyber-Versicherungspolicen decken die Beauftragung dieser ab und übernehmen die anfallenden Kosten.

Cyber-Erpressung

Erpressungen finden heute auch online statt. Wird böswillig ein Trojaner auf Ihrem Firmenserver installiert, verschlüsselt dieser oftmals automatisch alle relevanten Daten. Für die Entschlüsselung verlangen Cyberkriminelle dann ein hohes Lösegeld. Ist eine Cyber-Erpressung durch Ihre Cyberversicherung abgesichert, kommt der Versicherer für die angedrohte oder bereits erfolgte Beschädigung auf.

Wiederherstellung und Reparatur beschädigter IT-Systeme

Hackerangriffe und Beschädigungen durch Viren, Trojaner und andere Schadsoftware können so schwerwiegend sein, dass sie in einigen Fällen komplette IT-Systeme lahmlegen. Um dennoch einen reibungslosen Betriebsablauf zu gewährleisten, ist es notwendig, den Schaden zeitnah zu beheben. Viele Versicherer kommen im Rahmen der Cyberversicherung für eine solche Wiederherstellung auf.

PR-Maßnahmen nach einem Hackerangriff

Kommen bei einem Hackerangriff Dritte zu Schaden, kann dies schnell einen Imageverlust für Ihr Unternehmen bedeuten. Um dies abzuwenden, sind gute und zeitnahe PR-Maßnahmen notwendig. Abhängig von der Versicherungspolice kommt der Versicherer für diese Maßnahmen auf.

Krisendienstleister

Im Falle eines Cyberschadens wissen viele Unternehmer zunächst nicht, wie sie richtig auf die Attacke reagieren. Aus diesem Grund bieten viele Versicherungstarife eine 24-Stunden-Rundumberatung an. Kommt es zum Schadensfall, bietet der exklusive Krisen-Manager erste Hilfestellung für Ihr Unternehmen. In den meisten Policen ist dieser Dienst kostenfrei.

Wiederbeschaffung physischer Datenträger vertraulicher Daten

Oft bestehen sensible Unternehmensdaten nicht nur digital, sondern befinden sich ebenso auf physischen Datenträgern wie USB-Sticks, Laptops und externen Festplatten. Geht ein solcher Datenträger verloren oder wird dieser entwendet, ist die Wiederbeschaffung nicht nur schwierig, sondern auch kostspielig. Einige Versicherer decken diesen Schaden in ihren Tarifen ab.

Krisenberatung

Kommt es bei Ihrem Unternehmen zu einem Schaden durch Hacker, Viren oder sonstige Schadsoftware, sind hohe Kosten und großer Aufwand unvermeidbar. Damit es erst gar nicht zu einem solchen Schaden kommt, bieten einige Versicherer präventive Krisenberatungen. Im Rahmen dieser Krisenberatungen werden etwa Mitarbeiter geschult oder Krisenmanagementpläne erstellt.

Sicherheitsverbesserungen nach einem Hackerangriff

Kommt es zu einem Hackerangriff, zeigt dies, dass es eine Lücke im bestehenden Sicherheitssystem Ihres Unternehmens gibt. Um Schäden dieser Art in Zukunft vorzubeugen, bieten einige Versicherer im Rahmen der Cyberversicherung an, die Kosten für Sicherheitsverbesserungen nach einem Hackerangriff zu übernehmen.

Leistungs-Update-Garantie

Viele Versicherer arbeiten regelmäßig daran, ihre Leistungen zu verbessern. In der Regel profitieren nur neue Kunden von solchen Verbesserungen. Ist jedoch eine Leistungs-Update-Garantie in der Versicherungspolice enthalten, gelten Leistungsverbesserungen auch automatisch für Ihre bereits abgeschlossenen Verträge. Dabei fallen keine Mehrkosten für Sie an.

Optionale Zusatzbausteine der Cyberversicherung

Eine Cyberversicherung deckt Ihre grundlegenden Haft- und Inhaltsrisiken infolge von Cyberkriminalität. Darüber hinaus ermöglichen viele Versicherer, den Versicherungsschutz individuell an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anzupassen. Um weitere Leistungen in die Cyberdeckung mitaufzunehmen, können Sie benötigte Zusatzbausteine optional hinzubuchen. Generell können Sie die Cyberversicherung durch folgende Deckungserweiterungen ergänzen:

 

  • Cyber-Betriebsunterbrechung
  • Cyber-Vertrauensschaden
  • Cyber-D&O-Versicherung
  • Cyber-Spionage
  • Cyber-Kreditkartenschäden
  • Erweiterte Cyber-Eigenschäden (verursacht durch Mitarbeiter, Bedienfehler oder Cyber-Diebstahl)

Welche Mindestvoraussetzungen müssen Sie erfüllen?

Um Ihr Unternehmen gegen Cyberrisiken abzusichern, müssen Sie gewisse Sicherheitsstandards erfüllen. Welche genauen Anforderungen Sie erfüllen müssen, kann sich von Versicherer zu Versicherer differenzieren. Die folgenden Kriterien gelten in der Regel als Mindestvoraussetzung:

 

Virenschutz auf allen Computern

Um vor Viren und anderweitiger Schadsoftware sicher zu sein, müssen Sie einen Virenschutz auf allen Computern Ihres Unternehmens installieren. Die Anti-Viren-Software schützt jedoch nur effizient vor Viren, wenn sie stets auf dem neusten Stand ist.

Leistungsstarke Firewall

Anders als Schadsoftware werden Hackerangriffe nicht durch einen Virenschutz abgefangen. Damit Ihre sensiblen Daten gegen Angriffe durch Dritte geschützt sind, ist eine leistungsstarke Firewall unabdingbar. Diese unterbindet unerwünschte eingehende sowie ausgehende Kommunikation.

Zugriffsrechte der Mitarbeiter

Doch nicht nur Hacker und Viren können ein Sicherheitsrisiko für Ihr Unternehmen darstellen, sondern auch Ihre eigenen Mitarbeiter. Damit Angestellte nicht fahrlässig oder mutwillig Daten löschen bzw. missbrauchen können, müssen Sie Zugriffsrechte klar definieren und abstufen.

Regelmäßige Backups

Führen Systemausfälle oder Hackerangriffe zu einem Datenverlust, kann dies schlimmstenfalls Ihren gesamten Betriebsablauf lahmlegen. Um das System schnell wieder herzustellen, ist eine regelmäßige Datensicherung auf externen Systemen unverzichtbar.

Wie hoch sind die Kosten einer Cyberversicherung?

Je nach Tarif und Versicherer unterscheiden sich die Kosten einer Cyberversicherung immens. Grundsätzlich werden die Kosten durch folgende Versicherungsfaktoren beeinflusst:

 

Deckungssumme

Mit der Versicherungssumme wird festgelegt, welchen Betrag die Versicherungspolice im Schadensfall maximal zurückerstattet. Um eine gute Absicherung Ihres Unternehmens gewähren zu können, ist es notwendig, den Deckungsbeitrag ausreichend hoch festzulegen. Andernfalls kann es zu Versicherungslücken und finanziellen Engpässen kommen. Wie im Fall der Selbstbeteiligung gilt die Summe pro Schadensfall.

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Selbstbeteiligung

Der Selbstbehalt gibt an, welchen finanziellen Beitrag Sie im Fall eines Schadens leisten müssen. In der Regel können Sie die Höhe der Selbstbeteiligung selbst bestimmen.
Dabei gilt: Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger die monatlich zu entrichtende Prämie.
Bei der Wahl der Selbstbeteiligung sollten Sie jedoch beachten, dass Sie den Selbstbehalt pro Schadensfall und nicht etwa pro Jahr zahlen müssen.

Versicherungsumpfang

Gerade bei der Cyberversicherung gibt es große tarifliche Unterschiede, welche einen Vergleich besonders lohnenswert machen. So kann es gut möglich sein, dass zwei Anbieter, bei identischem Versicherungsbeitrag, gänzlich unterschiedliche Leistungen anbieten. Hier muss der Bedarf des eigenen Unternehmens analysiert werden. Mit unserem Vergleichsrechner finden Sie in nur wenigen Klicks die richtige Versicherung für Ihr Unternehmen.

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Laufzeit

Bei der Prämien-Zusammensetzung spielt auch die Vertragslänge eine Rolle.
Hier gilt: Je länger Sie sich an einen Versicherer binden, desto niedriger fällt Ihr Versicherungsbeitrag aus.
Im Normalfall ist eine Vertragslaufzeit zwischen ein und drei Jahren üblich.

Wie finden Sie den optimalen Tarif?

Obwohl es sich bei der Cyberversicherung um ein relativ neues Versicherungsprodukt handelt, ist das Angebot an Tarifen bereits beachtlich groß und auf verschiedenste Branchen und Bedürfnisse angepasst. Damit Sie den individuell passendsten Tarif mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis finden, gibt es einige Punkte bei der Tarifwahl zu beachten:

Zur Auswahl des passenden Tarifes müssen Sie zunächst die individuellen Cyber-Risiken ihres Unternehmens feststellen, um so potenzielle Versicherungslücken zu vermeiden und die benötigte Versicherungssumme auszumachen. Anschließend sollten Sie alle relevanten Tarifangebote detailliert miteinander vergleichen.

Wie sieht der Versicherungsvergleich bei Gewerbeversicherung.de aus?

Mithilfe des kostenlosen Vergleichsrechners von Gewerbeversicherung.de können Sie alle Versicherer und Tarife einfach und transparent vergleichen.

Zunächst müssen Sie einen kurzen und branchenspezifischen Online-Fragebogen ausfüllen. Im nächsten Schritt erhalten Sie eine Übersicht aller für Ihr Unternehmen passenden Tarife. Hier sind auf einen Blick die wichtigsten Kriterien der Police, wie Selbstbehalt, Deckungssumme und Vertragslaufzeit, ersichtlich.

Um schnell die für das eigene Unternehmen relevanten Angebote auszumachen, können Sie alle Tarife nach

 

  • dem Jahresbeitrag
  • der Versicherungssumme
  • dem Selbstbehalt
  • der Vertragslaufzeit

 

filtern und sortieren. Im nächsten Schritt können Sie bis zu drei der präferierten Cybertarife detailliert miteinander vergleichen. Im Detailvergleich werden allen inkludierten und nicht inkludierten Leistungen der Tarife übersichtlich aufgeführt.

Nachfolgend wurden beispielhaft Cyberversicherungen für einen Hausarzt verglichen. Die Mindestvoraussetzungen für die gesuchte Versicherung waren dabei eine Versicherungssumme von 1 Million Euro und eine Vertragslaufzeit von einem Jahr.

Der Detailvergleich in unserem Beispiel zeigt alle eingeschlossenen Leistungen. So bieten die Tarife unter anderem:

 

  • Beauftragung externer Computer-Forensik-Analysten
  • Mitversicherung von ungezielten Angriffen
  • Leistungs-Update-Garantie
  • Schadensersatzansprüche aufgrund von Persönlichkeitsrechtsverletzung nach einem Hacker-Angriff
  • Schadensersatzansprüche aufgrund eines Verstoßes gegen Geheimhaltungspflichten
  • Schadensersatzansprüche aufgrund eines Verstoßes gegen gesetzliche sowie ggf. vertragliche Bestimmungen/Verpflichtungen zum Datenschutz
  • Schäden durch Bedienfehler von Mitarbeitern
  • Cyber-Ertragsausfall
  • Datenwiederherstellungskosten
  • Cyber-Kreditkartenschaden
  • Cyber-Erpressung
  • Schadensersatzansprüche aufgrund der Weiterverbreitung von Computerviren an Dritte
  • Wiederherstellung und die Reparatur der IT-Systeme
  • Nachmeldung
  • Kosten für Sicherheitsverbesserungen nach einem Hackerangriff
  • Präventive Krisenberatung
  • Weltweiter Versicherungsschutz
  • Kosten für Krisenmanagement und PR-Maßnahmen nach einem Hackerangriff
  • Exklusive Krisen-Dienstleister

 

Der Detailvergleich in unserem Beispiel zeigt: Der teuerste Tarif umfasst nicht immer die meisten Leistungen. Wurde die Cyberversicherung mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis gefunden, können Sie den Wunschtarif sofort und sicher online abschließen.

Was Sie beim Versicherungsvergleich beachten sollten und wieso sich ein Tarifvergleich lohnt, erfahren Sie hier.

Was passiert, wenn der Vergleichsrechner kein Ergebnis finden kann?

Sie erhalten immer mehrere Tarife zum Vergleich – auch dann, wenn der Rechner einmal kein Ergebnis anzeigen kann. Bei pauschal nicht tarifierbaren Risiken kann es vorkommen, dass Gewerbeversicherung.de keine Ergebnisse im Live-Vergleich anzeigen kann. Damit Sie dennoch Ihren Wunschtarif finden, übernehmen die Versicherungsexperten von Gewerbeversicherung.de in diesem Fall Ihre Tarifierung persönlich.

Um bis zu vier Angebote zum Vergleich zu erhalten, müssen Sie lediglich das kurze Kontaktformular ausfüllen und die gewünschte Versicherungssumme sowie den Selbstbehalt festlegen. Im Anschluss filtern unsere Gewerbeexperten aus hunderten von Angeboten die besten Tarife für Sie heraus und schicken Ihnen diese innerhalb von 7 Tagen per E-Mail zu.

Die Angebote können wie gewohnt online verglichen werden. Folgen Sie dafür lediglich dem Link in der Angebots-Mail. Haben Sie Ihren Wunschtarif gefunden, lässt sich dieser schnell und sicher online abschließen.

Was sind typische Schadensfälle einer Cyberversicherung

Die Buchhaltung stellt fest, dass ein Betrag von 10.000 Euro abgebucht wurde. Nach einer kurzen Umfrage unter den Kollegen kommt heraus, dass einer der Mitarbeitenden eine Mail des Geldinstituts erhalten hat. In dieser Mail wurde er dazu aufgefordert, die im Onlinebanking-System der Bank hinterlegten Daten zu prüfen. Pflichtbewusst kam er dieser Aufforderung nach und hat auf der Website die Login-Daten eingegeben. Damit hat er die Daten jedoch unbewusst an Betrüger übermittelt. Es entsteht ein Schaden von 10.000 Euro sowie hoher Verwaltungsaufwand für die Buchhaltung, um die Login-Daten zurückzusetzen und neue Daten zu beantragen.

Ein Mitarbeitender öffnet den Anhang einer E-Mail, die vermeintlich von einem Kollegen kommt. Die Folge: Ein Schadprogramm dringt in die IT-Systeme ein und löscht verschiedene wichtige Dateien. Es müssen IT-Spezialisten beauftragt werden, um die IT-Systeme zu bereinigen und die gelöschten Daten aufwendig wiederherzustellen.

Bereits vor der eigentlichen Stoßzeit des Shops weist der Server eine überdurchschnittlich hohe Belastung auf. Auch später in der Nacht steigt die Serverbelastung kontinuierlich weiter, was letztlich zum Server-Ausfall führt. Erst einige Stunden später bemerken Sie, dass die hohe Belastung aufgrund eines Hackerangriffs zustande kam. Schadenskosten bestehend aus Überstunden der IT-Mitarbeiter, der IT-Forensik und der Konsultation externer Fachkräfte übernimmt Ihre Cyberversicherung.

Bei einem Einbruch in Ihr mittelständisches Unternehmen wurde ein Computer gestohlen. Auf diesem befanden sich vertrauliche Daten von hunderten Kunden. Die darauffolgende Rechtsberatung, Informationsverpflichtungen wie auch Forensik und Kreditüberwachungsleistungen verursachen hohe Kosten für Ihr Unternehmen. Die Cyberversicherung kommt hierbei für die anfallenden Kosten in Folge des Einbruchdiebstahls auf.

Sichern Sie Ihr Unternehmen ab – mit der Cyberversicherung

Eine Cyberversicherung wird im Zuge der Digitalisierung für viele Unternehmen immer wichtiger. Während Digitalisierungsprozesse den Arbeitsalltag oft einfacher gestalten, bergen sie jedoch auch stets das Risiko von Cyber-Angriffen durch Hacker oder Schadsoftware.

Da bei derartigen Angriffen oft hohe Kosten verursacht werden können, ist es für besonders risikoreiche Unternehmen wichtig, eine ausreichend abdeckende Cyberversicherung abzuschließen. Um dabei den Tarif mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ausfindig zu machen, lohnt es sich, alle Angebote detailliert miteinander zu vergleichen.

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